DRK HEIM

Deutsches Rotes Kreuz

Ortsverein Dornum e.V. seit 1985

DRK Fahrzeughalle

Einsätze 2006

11.11.2006 Sturmtief Britta

Am 11. November 2006 rückte eine Abordnung von 8 Helfern mit zwei Fahrzeugen zum Strand nach Dornumersiel aus um die von der Sturmflut angespülten Gegenstände und beschädigten Sandfangnetze zu beseitigen. Auslöser für diese Aktion war das Tief „Britta“, welches in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November über Norddeutschland hinweg zog und auch an den Stränden der Nordseeküste ein ziemliches Chaos hinterließ. Um die Kosten für die gesamte Reinigung und Entsorgung durch Firmen oder Samtgemeinde möglichst gering zu halten, kam aus der Bevölkerung der Vorschlag eine Bürgeraktion ins Leben zu rufen. Diesem Aufruf schlossen wir uns gerne an. Dauer des Einsatzes war von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

DRK Ortsverein Dornum nahm zum 3. Mal an Großübung in Hamburg teil

Der DRK – Ortsverein aus Dornum nahm auch dieses Jahr wieder an einer Großübung zur Prüfung des „leitenden Notarztes“ in Hamburg teil. Aber dieses Jahr sollte alles anders werden als in den vorherigen Jahren:

An diesem Wochenende wollten die ehrenamtlichen Helfer des Ortsvereins nicht mehr „nur“ Verletzte mimen, sondern aktiv als Helfer auf Rettungswagen und Krankenwagen dabei sein. Außerdem sollte sich auch die Großübung von den vorherigen unterscheiden. Im Jahr 2004 wurde ein Busunglück, und 2005 ein Zugunglück dargestellt. Diese Übungen begannen um ca. 10 Uhr und endeten um spätestens 13.30 Uhr. In diesem Jahr aber haben sich die Veranstalter eine andere Strategie ausgedacht: An diesem Sonntag fanden 5 Großübungen aus verschiedenen Ausgangslagen statt.

Um 7.15 Uhr (Beginn der ersten Übung) löste die Einsatzleitstelle Großalarm für Feuerwehr, DRK, JUH und Polizei aus. Grund hierfür war ein Gebäudebrand mit Menschenrettung in einem mehrstöckigen Haus auf dem Übungsgelände der Landesfeuerwehrschule. Übungsende war um 8.30Uhr.

Nach einer kurzen Verschnaufpause kam die zweite Übung ins Rollen: Geprobt wurde ein Massenanfall von Verletzten (ManV) nach einem terroristischem Anschlag mit Buttersäure. Ende dieses Szenarios war gegen 10.15 Uhr. Zur Stärkung der Einsatzkräfte lud die Küche der Landesfeuerwehrschule zu einem ausgiebigen Frühstück ein.

Doch um 11.00 Uhr war es mit der Gemütlichkeit auch schon wieder vorbei: Großalarm für die fast 150 Einsatzkräfte. Ausgangslage war ein schweres Zugunglück mit 39 zum Teil Schwerstverletzten. Die Helfer vom DRK Dornum hatten wieder einmal alle Hände voll zu tun. Sie mußten Wunden versorgen, Vitalfunktionen der „Verletzten“ überprüfen und beobachten, Registrierung durchführen u.v.m. Dieses war die größte Übung an diesem Tag, doch der war ja noch lange nicht vorbei. Nach der Rückfahrt aller Fahrzeuge zum Bereitstellungsplatz wurde um 13.30 Uhr eine Mittagspause eingelegt. „In diesen eineinhalb Stunden konnten wir uns untereinander über unsere eigenen Erfahrungen und Erlebnisse während den vergangenen 3 Übungen austauschen. Aber eines stand schon von Anfang an fest: Dieses ist eine einmalige Gelegenheit um zum einen so eng wie möglich mit Notärzten zusammenarbeiten zu können und zum anderen etwas Routine in Betreuung und Versorgung von Verletzten zu bekommen“ so Joachim Geiken, Bereitschaftsleiter vom Ortsverein Dornum.

Um 15.00 Uhr rückte die gesamte Mannschaft erneut aus. Diesmal wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit diversen Verletzten und Schaulustigen geprobt. Auch hier gingen die Helfer wieder bis an ihre Leistungsgrenze. Nach knapp einer Stunde wurde auch der Teil der Großübung erfolgreich für den Ortsverein beendet. Doch es verblieb nicht viel Zeit, da löste die Rettungsleitstelle wieder Alarm aus. Als Abschlußübung wurde ein Amoklauf eines 15 jährigen Schülers in der Schule durchgespielt. Es wurden 8 Polizeifahrzeuge, 6 Notärzte, 8 Rettungswagen , 4 Krankenwagen sowie der gesamte Einsatzzug Sanitäts- und Betreuungsdienst zur Einsatzstelle beordert. An der Einsatzstelle bot sich ein Bild des Schreckens. Überall liefen Schüler und Lehrer herum, teilweise mit Schußverletzungen, bzw. Prellungen und Platzwunden nach Panikflucht aus dem Gebäude.

„Zum Glück war das alles nur eine Übung. Wir haben vieles gesehen und gelernt und sind jetzt um einige Erfahrungen reicher und werden voraussichtlich auch im nächsten Jahr wieder dabei sein“, so Geiken.

Um 19.00 Uhr trat der Ortsverein Dornum seine wohlverdiente Heimreise an.

Bild Übung Hamburg Bild Übung Hamburg Bild Übung Hamburg

Unterstüzung Feuerwehr Hage

Am 21.07.2006 wurden wir zur Unterstützung der Feuerwehren der Gemeinde Hage nach einem Regenschauer alarmiert.

Bild vom Einsatz
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